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Reha Sport

Ziel des Rehabilitationstrainings ist es, das eigene Bewusstsein des Patienten für seine Gesundheit zu stärken und ihm zum langfristigen, selbständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining zu motivieren. Dies soll durch regelmäßige Übungsveranstaltungen in festen Gruppen stattfinden. In der Regel handelt es sich um 50 Übungseinheiten innerhalb von 18 Monaten.

Sporttherapie ist eine bewegungstherapeutische Maßnahme, die mit geeigneten Mitteln des Sports gestörte körperliche, psychische und soziale Funktionen kompensiert, regeneriert, Sekundärschäden vorbeugt und gesundheitlich orientiertes Verhalten fördert.

Während in einer klassischen Physiotherapie die Auswirkungen und Schmerzen bekämpft werden, können Sporttherapie und Rehabilitationssport auch Einfluss auf die Ursache nehmen. Das ist eine Grundvoraussetzung für langfristige Schmerzlinderung. Sowohl durch sportliche Übungen, als auch durch die Vermittlung verhaltenspräventiver Maßnahmen wird in den meisten Fällen das Rehabilitationsziel erreicht.

 

 

Für wen kommt der Rehasport in Frage?

Rehasport kommt für jene in Frage, deren körperliche Funktionen, geistige Fähigkeiten oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht und daher deren Teilnahme am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder, wenn eine Beeinträchtigung zu erwarten ist.

Auch bei Bewegungsmangel, Stress und Depression kann Rehasport verordnet werden. JEDER hat Anspruch auf Rehasport!

Ihr Kontakt

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Wer kann am Rehasport teilnehmen?

Rehasport auf Verordnung des Arztes

Rehabilitationssport kann und darf von jedem Arzt verordnet werden. Diese Verordnung (Muster 56) nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 und 4 SBG IX unterliegt nicht der Heilmittelverordnung und ist somit budgetneutral für den Arzt. Die Verordnung umfasst i.d.R. 50 Übungseinheiten.

An wen wende ich mich?

Bewilligung durch die Kostenträger

Die Verordnung (Muster 56) muss vom Kostenträger i.d.R. von ihrer ges. Krankenkasse genehmigt werden. Dazu reichen sie die Verordnung bei ihrer Krankenkasse zur Bewilligung ein.

Welche Kosten entstehen?

Mitgliedschaft im Verein/ Grundversorgung

Die Grundversorgung/ Basiskurs ist beitragsfrei und bedarf keiner Vereinsmitgliedschaft. Der Verein übernimmt für sie kostenfrei die Abrechnung mit ihrer Krankenkasse. Zur Nutzung der „Reha-Sport Bildung e.V.“ Programme ist die Mitgliedschaft im Verein Voraussetzung. Die Mitgliedschaft ist auf eine Dauer von 6 Monaten angelegt und durch die Verordnung begrenzt. Sie endet mit der 50. Übungseinheit bzw. spätestens nach 18 Monaten. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an allen angebotenen Gruppen in der ausgewählten Trainingsstätte des Vereins im Rahmen der 50 Übungseinheiten. Grundsätzlich steht der Verein allen offen. Jeder, der Gesundheitssport betreiben möchte, kann auch ohne Verordnung Mitglied im Verein werden. So begleiten viele Lebenspartner, Eltern und Freunde die geförderten Mitglieder. Die hierfür zusätzlich anfallenden Kursgebühren erfragen sie bitte vor Ort bei den jeweiligen Leistungserbringern.

Wie und wann beginnt der Rehasport?

Start des Rehaprogramms

Vor dem Training erfolgen eine Anamnese und ein individueller Check, bei dem alle wichtigen Informationen und Daten für ihr Training aufgenommen werden. Daraus resultiert dann ihr individueller Trainingsplan, den sie dann bei ihren Kurs- und Gruppenterminen in Begleitung mit ihrem Trainer umsetzen werden. Der Einstieg in die einzelnen Kurse ist jederzeit möglich. Gerade nach einer Rehamaßnahme oder krankengymnastischen Behandlung stabilisiert der Rehasport durch das weiterführende Training den Behandlungserfolg.

Was wollen sie mit Rehasport erreichen?

Ziel des Rehaprogramms

Ziel des Rehasportangebotes ist es, Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein aufzubauen und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Dabei soll auch die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit gestärkt und zu einem lebensbegleitenden Sporttreiben motiviert werden.